How dark is your sleeping
and your hands so heavy,
are you already far away
and hear me no more?
Under the flickering lights
you are so sad and old,
and your lips are gruesomely
curled in eternal stiffness.
Already tomorrow the silence is here
and maybe in the air
still the rustling of the garlands
and a decaying smell.
But the nights will become
emptier from now on, year to year,
here where your head lay
and your breath was always soft.
--Georg Heym (1887-1912)
Letzte Wache
Wie dunkel sind deine Schläfen
und deine Hände so shwer,
bist du schon weit von dannen
und hörst mich nich mehr?
Unter dem flackenden Lichte
bist du so traurig und alt,
und deine Lippe sind grausam
in ewiger Starr gekrallt.
Morgen schon ist hier das Schweigen
und vielleicht in der Luft
Noch das Rascheln der Kränze
und ein verwesender Duft.
Aber die Nächte werden
leerer nun, Jahr um Jahr,
hier, wo dein Haupt lag und leise
immer dein Atem war.


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